Alle sechs Stunden ein neues Gesicht: Direkt vor Norddeich beginnt einer der größten und lebendigsten Naturräume der Erde – ein Weltnaturerbe zum Anfassen.
Was hier zweimal am Tag passiert, gibt es nur an wenigen Küsten der Welt: Das Meer zieht sich kilometerweit zurück und gibt einen Boden voller Leben frei. Wer einmal barfuß im Schlick stand, vergisst es nicht mehr.
Das Wattenmeer zieht sich über rund 500 Kilometer entlang der Nordseeküste – von den Niederlanden über Niedersachsen und Schleswig-Holstein bis nach Dänemark. Mit bis zu 40 Kilometern Breite und etwa 11.500 km² Fläche ist es das größte zusammenhängende Wattgebiet der Welt und das größte Feuchtgebiet Europas.
Seit 2009 gehört es zum UNESCO-Weltnaturerbe. Direkt vor Norddeich liegt der niedersächsische Teil, geschützt als Nationalpark – du wohnst also mitten in einem der bedeutendsten Naturräume des Planeten.
Zieht sich das Wasser zurück, kann man trockenen Fußes weit hinauslaufen. Jetzt zeigt sich das Leben im Boden – die Zeit für Wattwanderungen und Vogelbeobachtung.
Wenige Stunden später ist alles wieder Meer. Zwischen Hoch- und Niedrigwasser liegen im Schnitt rund sechs Stunden – die Flut kommt erstaunlich schnell.
Antrieb der Gezeiten ist die Anziehungskraft des Mondes. Der Tidenhub liegt vor Norddeich bei rund zwei bis drei Metern.
So klein und doch die Basis von allem: Diese fünf Tiere halten das Watt am Leben.
Bis zu 50 pro m² – belüftet und durchmischt den Wattboden wie ein winziger Pflug.
Filtert täglich literweise Wasser und ist wichtiges Futter für Vögel und Fische.
Allgegenwärtiger Jäger und Aufräumer in den Prielen und Pfützen.
Winzig, aber in Massen – Hauptnahrung vieler Watvögel.
Die echte „Nordseekrabbe“ – Grundlage der regionalen Fischerei.
Barfuß durch den Schlick, geführt vom Wattführer: Bei einer Wattwanderung lernst du die Bewohner des Watts mit allen Sinnen kennen – sicher und unvergesslich. Der Klassiker für jeden Nordsee-Urlaub.
Wann liegt das Watt frei, wann kehrt das Wasser zurück? Mit den aktuellen Gezeitenzeiten planst du Wattwanderung und Strandtag genau richtig – und sind immer auf der sicheren Seite.
So lässt sich das Welterbe an einem Tag erleben:
Bei Niedrigwasser mit dem Wattführer hinaus – Wattwandern mit allen Sinnen.
Den Tag ausklingen lassen, wo das Watt golden glüht.
Ein einzigartiger Lebensraum zwischen Ebbe und Flut – mit rund 11.500 km² das größte zusammenhängende Wattgebiet der Welt und seit 2009 UNESCO-Weltnaturerbe.
Weil es eines der letzten großräumigen Gezeiten-Ökosysteme ist, in denen natürliche Prozesse weitgehend ungestört ablaufen – und weil jährlich 10 bis 12 Millionen Zugvögel darauf angewiesen sind.
Ohne Gezeitenkenntnis sollte man nicht allein hinausgehen – die Flut kommt schneller, als man denkt. Sicherer sind geführte Wattwanderungen.
Bei Niedrigwasser, ganzjährig. Im Herbst und Frühjahr ist das Watt zudem Bühne für riesige Zugvogelschwärme.
Vom Riedgrashaus sind es nur wenige Minuten bis zum Deich und ins Weltnaturerbe. Sechs gemütliche Ferienwohnungen als Basis für dein Naturerlebnis.
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